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Bilder von Dagmar Schenk-Güllich

Hommage an Pina Bausch - ein Zyklus von Zeichnungen und Bildern von Dagmar Schenk-Güllich

Dagmar Schenk-Güliich Radikal, dramatisch, bewegend und rührend, so wurden die Tänze der großen Choreografin empfunden -  Pina Bausch, die im Juni 2009 verstorben ist, inspiriert auch heute noch ihre Künstlerkollegen. Dagmar Schenk-Güllich hat einen Zyklus von Tanzbildern als Hommage an Pina Bausch in einem einzigen Atemzug gezeichnet.

Die Künstlerin, die seit rund zwanzig Jahren nebenberuflich auch Musik- und Tanzkritiken für die  Tages- und Fachpresse schreibt, schöpft dabei aus ihrem reichen Erfahrungsschatz. Unzählige Tanzskizzen und -bilder seien in dieser Zeit entstanden, erzählt sie. Doch die ausgestellten, alles emotional geladene und dynamisch explosive Arbeiten  sind aus der jüngsten Zeit. Das Thema lasse sie nicht los. „Diese charakteristischen Bewegungen der Körper“, die „aus der inneren Bewegung“ herrührten, habe Pina Bausch wie keine andere mitteilen können.

Paralell zum Pina-Film von Wim Wenders, der zurzeit in den Kinos gezeigt wird, hat sie die Bilder gezeichnet. „Ein Stück Vergangenheit“ habe man mit diesem Film erlebt, erklärt sie. „Man wurde von der Poesie und der Schönheit dieser Szenen wieder angerührt. Ich habe versucht, aus der Erinnerung das festzuhalten, was mich tangiert hat: die Schönheit der Frauenkörper, ihre langen, nostalgischen Kleider, die Haare, die Münder, die Bewegungen, die Sanftheit, das Wilde, die Geschlechterkämpfe“. Pina habe mit großer Sensibilität für die menschlichen Leidenschaften bewegte Bilder gefunden, die sich eingeprägt haben.

Dagmar Schenk-Güllich arbeitet mit Lack auf Papier und Leinwand.  Die Farbigkeit dieser Bilder und die brillante Zeichenkunst faszinieren.

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